15.09.2016 09:18 |

Nach WADA-Angriff:

Russland wehrt sich gegen Hacking-Vorwürfe

Russlands Sportminister Witali Mutko hat den Angriff von Hackern auf die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) scharf kritisiert. "Wenn so etwas in Russland geschieht, werden die Täter strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Daten müssen geschützt sein", sagte Mutko der Agentur Tass zufolge in Moskau. Russland sei besorgt über die Veröffentlichung vertraulicher Daten von US-Topathletinnen.

"An einer solchen Attacke ist nichts Gutes. Wir fürchten, dass dies auch russischen Sportlern geschehen könnte", sagte er. Mutko äußerte sich skeptisch über Spekulationen, dass die Täter russische Hacker gewesen seien.

"Es scheint ein Trend zu sein, dass Russland für alles verantwortlich gemacht wird. Aber wo sind die Beweise?" Moskau habe nie behauptet, dass es keine Probleme mit Doping im Riesenreich gebe. "Aber das gibt es auch in anderen Ländern. Warum wird nur über Russen gesprochen?"

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