12.09.2016 17:10 |

In Sotschi dabei

Vom Bruder zum Hockey-Glück überredet worden

Nach der Sotschi-Sternstunde mit dem slowenischen Nationalteam vor zwei Jahren mit Platz sieben bei Olympia freut sich KAC-Verteidiger Mitja Robar schon auf die Olympischen Spiele in Korea 2018. Für seine umgebauten Cafe-Racer-Bikes baut der 33-Jährige gerade eine eigene Garage.

Mit sieben Jahren war der kleine Mitja Robar daheim in Marburg im Turnverein - zum Eishockey gebracht hat ihn sein älterer Bruder Alen. "Sie hatten zu wenige Talente. Erst wollte ich nicht mit zum Training kommen, er hat mich überredet", meint der neue KAC-Verteidiger, der schon mit 17 Jahren für HK Maribor in Sloweniens Liga debütiert hat. "Früh im Männer-Eishockey zu spielen war wichtig für meine Entwicklung. Da wir wenige Spieler hatten, durfte ich in Über- und Unterzahl ran."

Seine ersten Schritte in der EBEL hat Mitja von 2006 bis 2011 bei Jesenice absolviert, verbuchte in 243 Partien sogar 101 Punkte. 2011 landete er über Stationen in Schweden und Finnland beim DEL-Klub Krefeld, wo er zur Stütze wurde. Zuletzt spielte er zwei Jahre in Tschechien bei Boleslav.

Die größten Erfolge feierte Robar aber mit dem Nationalteam - 62 Partien bei elf Weltmeisterschaften der Gruppen A und B. Zudem war er bei Sloweniens Sternstunde bei Olympia 2014 in Sotschi dabei, als es nach dem 4:0-Sieg gegen Österreich Rang sieben gab. "Ein geniales Turnier, wir haben alle überrascht." 2018 will Mitja wieder zu Olympia - Slowenien hat sich für die Spiele in Korea qualifiziert.

Privat schraubt der mit 1,77 m eher kleine Verteidiger gerne auf seinen zwei BMW Cafe-Racer Motorrädern herum - eines ist Baujahr 1964, das andere 1977. "Ich baue daheim in Maribor gerade eine Garage für die Bikes. Zudem bin ein Adrenalin-Junkie, stehe auf Kite-Surfen."

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