11.09.2016 19:58 |

Brutale Täter

Räuber fesselten ihr Opfer an Stuhl

Mit Pfefferspray attackierten zwei unbekannte Täter am Sonntag eine Klagenfurterin in deren Wohnung. Sie fesselten ihr 60-jähriges Opfer mit Kabelbindern an einen Stuhl. Dann durchwühlten die "Brutalo-Räuber" sämtliche Kästen und Läden. Sie erbeuteten wertvollen Goldschmuck sowie mehrere hundert Euro Bargeld. Eine Alarmfahndung nach den flüchtenden Kriminellen verlief negativ.

Gegen 10.33 Uhr läuteten zwei Männer an der Wohnungstür der 60-Jährigen, die im Stadtteil St. Ruprecht ein Haus mit mehreren Wohnungen besitzt.

"Das Duo gab an, eine Wohnung mieten zu wollen", erzählt Chefinspektor Georg  Pöcher. Die Frau reagierte zwar verwundert, weil sie offiziell keine Wohnung ausgeschrieben hatte. Da jedoch eine frei ist, zeigte sie diese den Männern.

Pöcher: "Auf Nachfrage der Frau, woher sie davon wüssten, soll einer der Täter gesagt haben, dass er es gehört hätte."

Nach der Besichtigung der Räume ging es zurück in die Wohnung der Vermieterin, wo diese plötzlich mit Pfefferspray attackiert wurde.

Einer der Täter schrie: "Money!" Danach wurde die 60-Jährige mit Kabelbindern an einen Stuhl gefesselt.

Mit dem Kopf gegen die Wand
Nachdem die Täter geflüchtet waren, blieb der gefesselten Frau nichts anderes übrig, als mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen, um die Nachbarin auf sich aufmerksam zu machen. Die 60-Jährige musste wegen Verletzungen am Auge ins Klinikum gebracht werden.

Die beiden Räuber sollen 25 bis 30 Jahre alt sein. Der ältere wird als "dunkler Typ" beschrieben, er soll etwa 1,80 Meter groß und korpulent sein. Er sprach nur Englisch.

Der jüngere Täter ist etwas kleiner, er sprach Deutsch. Eine Alarmfahndung nach den beiden verlief bisher ergebnislos.

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