05.09.2016 14:29 |

Ex-Schweiz-Legionär

In der Jugend ein "Grenzgänger"

Der flinke Stürmer Johannes Bischofberger wechselte vom schweizer Zweitligisten Thurgau zum KAC - schon im Nachwuchs war er vier Jahre lang bei unseren Nachbarn. In der Klagenfurter Eishallte hatte der heute 22-Jährige keinen guten Einstand, verlor 2011 beim Debüt für Salzburg 2:6.

Keinen guten Einstand in der Klagenfurter Stadthalle hatte der neue KAC-Stürmer Johannes Bischofberger mit 17 Jahren am 9. September 2011. Es war seine Liga-Premiere für Salzburg. Doch gleich im ersten Shift nach wenigen Sekunden bekam seine Linie ein Gegentor durch Joe Reichel. "Es war schon ein Schock, wir haben dann 2:6 verloren." Aber "Bischi", wie er von seinen Kollegen genannt wird, ließ sich nicht unterkriegen und kam in zwei Saisonen auf 45 EBEL-Partien. Über die U 20 von Davos kämpfte er sich in der Schweiz in die Nationalliga B zu Thurgau, wo er zuletzt zwei Jahre spielte.

Ab dem 13. Lebensjahr war der heute 22-Jährige ein "Grenzgänger". Nach der Jugendzeit bei Dornbirn pendelte er vier Jahre zum Training und zu Spielen in die Schweiz. Erst 20 Kilometer nach Rheintal, dann fast 100 nach Oberthurgau. "Ohne die Eltern wäre das nie möglich gewesen. Es war stressig, aber hat mich weitergebracht."

Mit 1,72 m ist Johannes für einen Eishockeyspieler klein. "Daher muss ich mich voll reinhauen. Aber ich orientiere mich da an Tommy Koch - er ist etwa gleich groß und hat viel erreicht." Am Eis besticht Bischofberger vor allem durch seine Geschwindigkeit. Demnächst erhält er Unterstützung aus Vorarlberg - seine Freundin Lisa zieht zu ihm nach Klagenfurt.

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