Mi, 24. Oktober 2018

Kärntner Urlauber

17.07.2016 18:38

"Gott sei Dank kam ein Rückflug zustande"

Mehr als 250 Tote und 1100 Verletzte: Die dramatischen Ereignisse in Istanbul sorgen europaweit für Bestürzung. Davon indirekt betroffen waren auch Kärntner und Steirer, die ihren Urlaub an der türkischen Riviera verbrachten. Sie sind in der Nacht auf Samstag - wenn auch mit Verspätung - zu Hause sicher angekommen.

Für viele Kärntner ist sie das Urlaubsziel Nummer eins: die türkische Riviera rund um die Tourismushochburg Antalya. Doch seit dem Putschversuch in der knapp 700 Kilometer entfernten Metropole Istanbul ist es auch am Badestrand mit der Ruhe vorbei: Die Sicherheitsmaßnahmen wurden an den Badeorten verschärft und die Gäste wurden aufgefordert, ihre Anlagen nicht zu verlassen.

Auch Urlauber aus Kärnten haben das Chaos am Bosporus mitbekommen. Sie mussten um ihre Rückreise bangen, denn viele Flüge waren gestrichen worden. Das Einchecken am Flughafen erforderte viel Geduld.

"Schade, dass der Urlaub so geendet hat. Wir hatten alle ein mulmiges Gefühl, zumal wir kaum Informationen bekamen. Gott sei Dank kam der Rückflug zustande, wenn auch mit großer Verspätung", erzählt Christina Enke-Töfferl aus St. Andrä.

Vielen anderen Kärntnern hingegen steht der Türkei-Urlaub erst bevor. Sie stehen nun vor der schweren Entscheidung, ob sie ihn trotz der Krise antreten sollen.

"Derzeit wird bei allen Reisen nach und innerhalb der Türkei erhöhte Vorsicht empfohlen", heißt es dazu auf der Website des Außenministeriums. Eine Reisewarnung (die auch ein Storno möglich machen würde) gibt es aber nicht. Denn: "Die Lage in den Badeorten an der türkischen Riviera ist nach derzeitigen Berichten unverändert stabil."

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