05.09.2006 17:11 |

Aufbruchstimmung

Peter Pacult will mit Rapid in die Top Drei

Der neue Rapid-Trainer Peter Pacult war bei seiner Präsentation am Dienstag im Hanappi-Stadion bemüht, im Lager des österreichischen Fußball-Rekordmeisters wieder Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Der 46-Jährige versuchte seinen neuen Klub zur Rückbesinnung auf alte Tugenden zu bewegen, um an alte Erfolge anzuschließen. Am Ende der laufenden Saison soll ein Platz in den Top Drei erreicht werden.

Derzeit liegt Rapid nach sieben Runden nur auf Platz sieben - damit sich das ändert, hat sich Pacult einen Drei-Stufenplan zurecht gelegt. "Die erste Stufe ist, in die Mannschaft reinzuhören, was los ist. Mittelfristig wollen wir uns bis zum Winter konsolidieren und schauen, dass der Abstand zur Spitze nicht zu weit ist. Im Frühjahr wollen wir dann angreifen und einen Platz unter den ersten Drei holen", erklärte der Wiener, der am Montag vom deutschen Regionalligisten Dynamo Dresden losgeeist worden war und in Wien- Hütteldorf einen Vertrag bis Sommer 2008 erhielt.

Von seinen Schützlingen erwartet sich der Zellhofer-Nachfolger "Disziplin, Pünktlichkeit und dass sie das taktische Konzept einhalten." Die Mannschaft müsse wieder als Einheit auftreten und sich vom viel beschworenen "Rapid-Geist" inspirieren lassen, forderte Pacult.

Seine erste Trainings-Einheit leitete Pacult bereits am Dienstagnachmittag. Erstmals Verantwortung bei Rapid trägt Pacult bereits am Samstag im Hanappi-Stadion - ausgerechnet im schon jetzt fast ausverkauften Schlagerspiel gegen Spitzenreiter Red Bull Salzburg.

Zoran Barisic, übernimmt den Posten des Co-Trainers bei Rapid. Außerdem neu im Rapid-Trainerstab ist der Innsbrucker Fitnesscoach Christian Canestrini, der mit Pacult seit 2001 bei 1860 zusammenarbeitet. Tormann-Trainer bleibt Herbert Feurer.

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