Donauinselfest

Drogen-Mobil empörte die Besucher

"Ein Fest für die ganze Familie!" war das Motto des Donauinselfestes, das heuer 3,1 Millionen Besucher zählte. Mitten zwischen den größten Bühnen parkte erstmals die Mariahilfer Hanfbotschaft ihr "Bushmobil" und tauchte Groß und Klein in eine grüne Cannabis-Wolke.

"Wir hatten zehntausende Besucher beim Bushmobil. Cannabis ist mitten in der Gesellschaft angekommen ist", zieht Betreiber Stivi Wolyniec Bilanz. Mitten zwischen den Bühnen lockte der Drogen-Wagen mit 1,20 Meter hohen, blühenden Hanfpflanzen hinterm Sicherheitsglas.

Um die Besucher an dem Gewächs  zu "erfreuen", strömte ein Luftschlauch aus dem Bushmobil. Wem die Graswolke am Gelände nicht reichte, konnte direkt am Schlauch schnuppern. "Über Cannabis muss geredet werden", entgegnet Wolyniec empörten Familien. Er schwärmt von "gesundheitlichen Vorzügen  bei verantwortungsvollem Genuss."

Das Gesetz und zahlreiche Mediziner verurteilen  den Konsum der illegalen Droge. Die Hanfbotschafter mitten in Wien beeindruckt das nicht: "Hanf wird dämonisiert. Es braucht eine Entkriminalisierung.

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MD

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