Mi, 18. Juli 2018

"Krone"-Vorschläge

24.06.2016 20:28

Herr Koller, das müssen Sie ändern!

"Kleine Dinge gut machen" muss man laut dem Teamchef ? Die "Krone"-Vorschläge, damit es beim ÖFB-Team wieder besser läuft, finden Sie hier!

Die Mannschaft hat sich mit dem Aus in Frankreich in alle Winde zerstreut, der Teamchef gab allen Spielern kleine Denkaufgaben für den Urlaub mit, damit diese "mit mehr Schärfe, Fokus und Konzentration zur WM-Quali kommen". Viel verändern müsse man laut Koller ohnehin nicht: "Es sind nicht die großen, sondern die kleinen Dinge, die du gut machen musst. Dann bist du dabei!"

Die "Krone" trägt dazu bei - Herr Koller, das müssen Sie ändern!

  • Keine Nibelungentreue! Bis jetzt ging es auf, Spielern, die länger verletzt oder bei ihren Klubs nur Ersatz waren, zu vertrauen. Jetzt muss es auch heißen: Neue Besen kehren gut, ein frischer Wind muss rein. Die interne Konkurrenz darf nicht mehr abgeschafft werden. Hätte man das vor der EURO gesagt, wäre man als Brunnenvergifter bezeichnet worden. Zu wenige Alternativen zu haben, wie Koller behauptete, stimmt so auch wieder nicht.
  • Auf die Mannschaft hören! Nicht alle sollen gegen Island mit der Dreierkette-Variante glücklich gewesen sein, Koller blieb stur. Klar muss er als Chef für seine Entscheidungen den Kopf hinhalten, es fällt ihm aber kein Zacken aus der Krone, auch auf die Spieler zu hören.
  • Kein "Mädchen-Pensionat"! Den Wunsch der Spieler nach ein wenig mehr "Freiheit" schmetterte der Teamchef ab. Die "Wohlfühloase" funktioniert ein paar Tage, aber nicht fast einen Monat. Daher: Spieler an die lange Leine lassen. Kollers Ziel, alles total unter seiner Kontrolle zu haben, darf nicht zum Wahn werden, indem er alle wegsperrt, Assistenten nicht sprechen lässt. Es war unmöglich, mit Tormanntrainer Klaus Lindenberger über Almer zu reden…
  • Stopp mit Facebook etc.! Bei einem Turnier gehört die volle Konzentration den sportlichen Aufgaben, nicht den sozialen Medien. Kein Facebook, Twitter, Snapchat etc. - ist schwer, wenn man sich wie der Teamchef selbst gerne dort präsentiert. Aber da muss er mit gutem Beispiel vorangehen, dies während eines Turniers stoppen.
  • Fehler eingestehen! Es stimmt, dass er die Gegner besser einschätzen kann als Journalisten - aber vom Achtelfinale zu reden war kein überheblicher Wahn von Ahnungslosen. Es hätte nach dem Island-Spiel Größe gezeigt, eigene Fehler einzugestehen - kein Trainer macht keine. Koller behauptete plötzlich, er sei letztlich von den Spielern abhängig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.