Aufgedeckt

Bankomat-Gangster in der City: So schützt ihr euch

Aufgepasst, Bankomat-Gangster sind in Wien unterwegs: Sie manipulieren die Automaten so, dass sie eure Karte auslesen können - und plündern dann euer Konto. City4U hat Tipps, wie ihr das vermeiden könnt.

Dieses Video vom Stephansplatz sorgt jetzt für Aufsehen - ein Benutzer enttarnt die Trickserei der Bankomat-Gangster, die den Einfuhrschlitz für die Karte manipuliert haben und so den magnetstreifen mit allen Informationen auslesen. Ein aufmerksamer Bankkunde vereitelt aber den Coup und nimmt das Gerät ab, das einfach auf den originalen Kartenschlitz aufgesteckt wurde.

Das ist nicht zum ersten Mal, dass versucht wird, Bankomat-Kunden abzuzocken. In Österreich sind dutzende derartige Fälle von der Polizei erfasst worden - aber oft wissen Kunden gar nicht, dass sie abgezockt wurden.

Walter Bödenauer, der Sicherheitsexperte von PayLife - sie gibt unter anderem Bankomatkarten aus und stellt auch die Bankomaten auf - hat DEN Tipp, wie ihr den Bankomat-Gangstern, die meistens in Indonesien oder Südamerika sitzen - einen Strich durch die Rechnung macht. Denn meistens ist auch eine kleine Kamera irgendwo montiert, die mitfilmt, wie ihr den Code eintippt: "Einfach mit der freien Hand die andere Hand abdecken, mit der der Pin-Code eingetippt wird."

Und die Polizei warnt in einer Aussendung: "Werden Nachbauten oder Aufsätze auf einem Bankomat entdeckt, muss unverzüglich die Polizei, am besten über den Notruf, verständigt werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, nichts mehr am Bankomat zu berühren - dies gilt vor allem für die manipulierten Teile. Außerdem sollte man andere Personen dazu anhalten, bis zum Eintreffen der Beamten vom Benützen des Automaten Abstand zu nehmen. So kann ein Vernichten möglicherweise wertvoller Spuren wie Fingerabdrücke verhindert werden. Fällt die Manipulation erst nach der Bargeldbehebung auf, muss die Karte unverzüglich gesperrt werden."

Was meint ihr dazu? Postet sie in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

zet

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