27.08.2006 22:52 |

Busen begrapscht?

Doch keine Klage gegen Schwarzenegger

Eine britische Talkshowmoderatorin hat ihre Verleumdungsklage gegen Arnold Schwarzenegger nach einer angeblichen sexuellen Belästigung zurückgezogen. Beide Parteien haben ihren Streit außergerichtlich beigelegt, wie die "Los Angeles Times" unter Berufung auf die Anwälte der Beteiligten berichtete. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Die frühere Talkmasterin Anna Richardson hatte Schwarzenegger vorgeworfen, sie 2003 in einem Artikel in der "Los Angeles Times" verleumdet zu haben. In dem Bericht hatten Wahlkampfhelfer den kalifornischen Gouverneur gegen Beschuldigungen der Moderatorin in Schutz genommen, sie während eines Interviews in einem Londoner Hotel am Busen berührt zu haben.

Diesen Vorwurf habe Richardson erfunden, schrieben Schwarzeneggers Helfer. Das stellte nach Ansicht der Journalistin eine Verleumdung dar, da sie keineswegs gelogen habe. Im Herbst 2003 kämpfte Schwarzenegger als Gouverneurskandidat um die Gunst der kalifornischen Wähler.

Schwarzenegger bestritt, Richardson unsittlich berührt zu haben. Er musste nicht persönlich vor einem Londoner Gericht erscheinen, sondern ließ sich dort von seinen Anwälten vertreten. Die angebliche Belästigung soll nach einem Interview zu einen neuen Film des früheren Schauspielers im Dezember 2000 passiert sein.

"Ja, die sind echt"
Nach Richardsons damaliger Schilderung habe Schwarzenegger sie bei der Verabschiedung auf seine Knie gezogen und gesagt: "Ich möchte wirklich wissen, ob Ihre Brüste echt sind." Er habe dann hingefasst und gesagt: "Ja, die sind echt."

Sonntag, 16. Mai 2021
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