26.08.2006 14:28 |

Angst vor Terror

Sieben Flüge in die USA gestoppt

Aus Angst vor Terroranschlägen sind in den USA und in Irland insgesamt sieben Flugzeuge umgeleitet oder gestoppt worden. In keinem Fall gebe es nach den bisherigen Erkenntnissen einen Hinweis auf tatsächlich terroristische Hintergründe, berichtete der Fernsender NBC am Samstag.

In Houston (Texas) wurde am Freitag bei den Sicherheitskontrollen eines Flugzeugs der Continental Airlines aus Buenos Aires im Gepäck eines 21 Jahre alten Passagiers eine Stange Dynamit entdeckt. Der Student gab laut CNN an, die Stange als "Souvenir" aus Bolivien mitgenommen zu haben. Bei dem US-Studenten sollen auch eine Zündkapsel sowie weitere Bestandteile zum Bau eines Sprengsatzes gefunden worden seien. Dem 21-Jährigen drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Bei einem American Airlines-Flug aus der englischen Stadt Manchester nach Chicago (Illinois) gab es Hinweise auf eine Bedrohung. Die Maschine wurde zu dem Flughafen in Bangor (Maine) umgeleitet. Laut Fox News war der Name eines Passagiers identisch mit einem Namen auf der Flugverbotsliste.

Ein Flug der irischen Fluggesellschaft Air Lingus von New York nach Dublin wurde bei einem planmäßigen Stopp im Westen Irlands evakuiert, weil eine Bombendrohung eingegangen war. Sie entpuppte sich als grundlos. Auch ein US-Inlandsflug der US Airways von Phoenix nach Charlotte wurde nach Oklahoma umgeleitet. Ein Flug- Sicherheitsbegleiter war mit einem Passagier in Streit geraten.

Ein Flug der Continental Airlines wurde in El Paso (Texas) durchsucht, weil die Abdeckung einer Toilette verschwunden war. Verzögerungen gab es auch, als in einer Maschine der US-Airways vor dem Abflug von Philadelphia (Pennsylvania) nach Bradley (Connecticut) ein Taschenmesser auf einem Sitz gefunden worden war. Der Besitzer konnte nicht ermittelt werden.