Fr, 21. September 2018

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11.06.2016 21:22

Betriebsspionage bei Skidata?

Betriebsspionage-Verdacht bei der Grödiger Firma Skidata, die auf Zutrittssysteme spezialisiert ist. Der Konkurrent Axess AG aus Anif hat zwei Manager angezeigt und die Skidata auf eine Million Euro Schadenersatz geklagt. In Grödig wehrt man sich: Man habe den Konkurrenten nur auf ein Leck aufmerksam gemacht.

Konkret geht es darum, dass Skidata in der Zeit von April 2015 bis Februar 2016 mehrmals widerrechtlich auf die Server des Mitbewerbers zugegriffen haben soll. Dabei sollen zahlreiche Kundendaten übernommen worden sein. Am 25. Mai erließ das Landesgericht Salzburg schließlich auf Antrag von Axess eine einstweilige Verfügung gegen die Skidata. Der Firma wird damit untersagt, die erlangten Daten zu nutzen.

Sicherheitsleck bei Daten
James Toal, Vorstand des Europageschäfts der Skidata, wehrt sich heftig gegen die Vorwürfe: "Von Spionage kann keine Rede sein. Die Daten waren auf einem frei zugänglichen Server. Es waren Informationen über Kunden und Skigebiete. Das sind ja dieselben, die wir auch haben." Man habe in der Folge im vergangenen Herbst Axess darauf aufmerksam gemacht, dass sie ein Sicherheitsleck bei den Daten auf diesem Server hat.

"Das Ganze erfolgte schriftlich. Wir sind daher auch verwundert über das Vorgehen gegen uns", so Toal. Bei Axess selbst heißt es (laut einem Bericht im "profil"), die Firma habe keine Sicherheitslücke.

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