Neues Konzept

Hohe Wand Wiese: Biken und Rodeln statt Skifahren

Der Klimawandel hat Wiens einziges Natur-Skigebiet in die Knie gezwungen. Nach Streitereien und Rausschmiss des Pächters hat die Hohe Wand Wiese in Penzing einen neuen Betreiber - sowie ein neues Konzept. Ab 2017 wird es Mountainbike-Parcous geben, inklusive Kurse für Anfänger und Profis. Die beliebte Sommerrodelbahn bleibt.

Die Rodelbahn in der Mauerbachstraße 174 - 184 hat bis Herbst täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet (bei Schlechtwetter geschlossen). Die Einzelfahrt kostet 3 € (Kinder) bzw. 4 € (Erwachsene). Vorbei ist es mit Skifahren und Kunstschnee. Nur Kinderskikurse wird es im unteren Teil geben - auf Kunstmatten. Zehn Bewerber haben Konzepte für das Areal eingereicht. Der "Mountainbikeverein Hohe Wand Wiese" erhielt den Zuschlag zum Symbolpreis von 0,023 Euro je Quadratmeter, also rund 500 Euro im Jahr.
Hinter dem Verein steht unter anderem Donauinselfest-Organisator Thomas Waldner. Durch seine Tätigkeiten bei der SPÖ Wien seit 2005, etwa als Wahlkampfmanager, ist er in der Stadt bestens vernetzt. Der zuständige Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny freut sich: "Der neue Pächter hat mit seiner Vision überzeugt, die ein ganzjähriges und familienfreundliches Angebot vorsieht."

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zet

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