Mi, 19. September 2018

Champions League

03.06.2016 11:10

Mit Millionen-Transfers den Geldhahn aufdrehen

Der kaufmännische Ansatz - Geld auszugeben, um Geld zu verdienen - ist Jochen Sauer natürlich bekannt. So könnte Meister Salzburg im Sommer doch in starke Neuzugänge investieren, als Lohn gibt’s im Herbst Königsklasse-Millionen. Soweit die Theorie.

Salzburgs Geschäftsführer weiß jedenfalls fast auf den Cent genau, welch Geldregen bei einem Einzug in die Champions League-Gruppenphase erwartet werden darf. "Zwölf Millionen Euro Antrittsgeld gibt’s beim Nehmen der Play-off-Hürde. Dazu kommt ein Anteil am Marketing Pool. Auch die Einnahmen der drei Heimspiele sind nicht unerheblich!" Zumindest 15 Millionen stünden hier bereits auf der Habenseite. Würde die Oscar-Crew in sechs Gruppenspielen "nur" noch sieben Punkte holen - für jedes "Körndl" macht die UEFA 500.000 Euro an Prämien locker - nähert sich der Klub in großen Schritten der 20-Millionen-Marke.

"Euro-Jackpot" nicht fix
Sind die Bullen nun bereit, Bares in Form von Transfers für den großen "Euro-Jackpot" vorzustrecken? Diesen Gedankengang will Sauer in dieser Form nicht unterstützen. Er gibt aber auch zu: "In der Offensive müssen wir im Sommer an Qualität und Torgefahr zulegen!"

Mit Stürmer Munas Dabbur ist diesbezüglich Schritt eins wohl geglückt. Gut 3,5 Millionen Euro haben sich die Bullen die Dienste des Goalgetters kosten lassen. Genügend Kohle für zwei, drei weitere Kicker dieses Kalibers sollte zudem am Transfer-Konto liegen: Die Bilanz aus gekauften und verkauften Spielern seit 2012/13 (Einstieg Rangnick) bis heute: Ein Plus von rund 15 Mio €.

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