So, 21. Oktober 2018

Behörde prüft:

01.06.2016 20:34

Wieder Vorwürfe gegen Privatschule

Pannenserie rund um das Privat-Gymnasium des Stifts Admont: Erst vor Kurzem gab es Aufregung, nachdem bei der Latein-Zentralmatura falsche Aufgabenpakete bestellt wurden (wir berichteten). Nun werden neue Vorwürfe laut, die der Landesschulrat prüft: Lehrende ohne pädagogische Ausbildung würden unterrichten...

Zuerst wurden die falschen Latein-Matura-Aufgaben ausgegeben; die Schuld hätte laut Auskunft der Schule aber beim Bifie gelegen. Kurz darauf folgte die Erklärung aus dem Landesschulrat: Nicht das Bifie, sondern die Schulverantwortlichen selbst hätten die falsche Matura bestellt und vor der Ausgabe nicht kontrolliert. Nun rumort es im Hintergrund erneut: "Krone"-Infos zufolge sollen in der Privatschule des Stifts seit Jahren Personen unterrichten, die gar keine pädagogische Ausbildung genossen haben - und somit "richtigen Lehrern" den Arbeitsplatz wegnehmen. Einige von ihnen sollen sogar Matura-Prüfungen abgenommen haben.

In einer Stellungnahme des Landesschulrat heißt es: "Der Privatschulerhalter kann nach dem Privatschulgesetz Personen, die er für befähigt hält, als Privatlehrer anstellen. Der Bund hat dies zur Kenntnis zu nehmen. Man muss aber dazusagen, dass es nicht immer einfach ist, für entfernte Regionen Lehrkräfte zu finden." Wieso allerdings eine  ausgebildete Pädagogin nach ihrem Probejahr an der Privatschule abgelehnt worden sein soll, wird wohl auch zu klären sein.

Die Schulaufsicht hat angekündigt, die Vorwürfe aufzuklären und mit der Schulleitung zu besprechen.

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