Satire! Oder?

U4-Sperre: Schienersatzverkehr durch Drogendealer

Es ist Satire - noch, vermutlich: Die Internetseite die tagespresse.com berichtet, dass Wiens Drogendealer auf die kommende Teilsperre der U4 von Hütteldorf bis Hietzing reagieren - und einen eigenen Schienenersatzverkehr einrichten, um weiter Geschäfte machen zu können...

"Wir müssen unseren Betrieb aufrechterhalten", erklärt ein Marihuana-Dealer, der anonym bleiben möchte, der Tagespresse-Redaktion, "auf andere Linien können wir nicht umsteigen. In der U6 ist schon die afrikanische Konkurrenz, die Touristen in der U1 sind voll auf Mozartkugeln und brauchen keine Drogen. Und in der U2 gibt es nur noch Jungeltern die Richtung Aspern fahren und nur mehr glutenfreien Fair-Trade Stoff wollen, den wir aber nicht im Angebot haben."

Straff organisiert
Die Durchführung des Schienenersatzverkehrs entlang der betroffenen U4 Stationen wurde von den Drogendealern straff organisiert, berichtet "Die Tagespresse": "Für die Kiffer fahren wir die Strecke mit alten VW-Bussen ab, die Koks-Dealer fahren im BMW und die LSD-Dealer mit Rikschas. Die Drogenverkäufer werden in der linken Spur neben den offiziellen Bussen der Wiener Linien mitfahren und interessierten Fahrgästen durch die Scheibe unauffällig zuzwinkern. Bei Bedarf kann dann die Warenübergabe an der nächsten roten Ampeln stattfinden."

Und weiter: Die Bauarbeiten seien für die Dealer derzeit zwar ärgerlich. Am Ende würden sie jedoch von der Renovierung profitieren, da die modernisierte U4-Strecke eigene abgedunkelte Waggons für Drogendealer bieten würde.

Gut gemachte Satire, und lustiger als alles, was die heimischen "Kabarettisten" via Fernseher ins Wohnzimmer liefern. Doch ob es Satire bleibt?

Was ist eure Meinung dazu? Postet sie uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

zet

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