Mo, 17. Dezember 2018

Vorstellung Mittwoch

18.04.2016 22:22

Landesrat Mayr startet mit Bürgerpartei durch

Ein bisschen nervös ist der bis jetzt noch parteifreie und vom fast aufgelösten Team Stronach ausgetretene Landesrat Hans Mayr schon noch, wenn er im Vorfeld auf seine neue Partei angesprochen wird. Das gilt vor allem für den Namen, der ja schließlich einprägsam, vernünftig und seriös klingen muss, wenn die aus der Taufe gehobene Partei die Wahl 2018 schaffen will.

Und da kursieren vor der Parteipräsentation die kreativen Wortkombinationen, von denen die wahrscheinlichste SBG ("Salzburger Bürgergemeinschaft") lauten wird. Doch auch POP ("Partei ohne Parteibuch", das wäre dann im Wirtschaftsjargon eine POP-up Partei, die Mitglieder wären dann die "Popper"?), Liste Salzburg und – wie soll es anders sein und fast ein Muss, wenn es keinen Alleingang bedeuten würde – Hans im Glück sind und waren angedacht.

"Ich bestätige nur, dass die Parteifarbe Violett ist und wir unsere neue Partei am Mittwoch vorstellen werden", bleibt der Landesrat kryptisch. Klar, die Freude über die Neugründung im Vorfeld zu verderben, ist ja auch nicht so nett. Vor allem wenn das Überleben im politischen Reigen auf dem Spiel steht und dem Start nichts in die Quere kommen soll.

Das Programm und der Internetauftritt stehen
Fest steht: Es wird eine Bürgerpartei der Unzufriedenen – oder eine Koalition der Willigen, also jenen, die von den eingesessenen Parteien und dem Stillstand genug haben. Frühere Mitstreiter aus dem Tennengau, Flachgau und Pinzgau des Team Stronach sind dabei, im Lungau will man noch "nachstärken". Konzept, Parteilogo, Internetauftritt und Programm stehen, ausgearbeitet in langen Sitzungen und unter strenger Geheimhaltung. Am Mittwoch um zehn Uhr ist Showdown, dann wird Mayrs Partei der Öffentlichkeit vorgestellt. Unklar ist noch, ob Ex-Mitstreiter Otto Konrad (wird von der ÖVP betreut) den Wechsel wagt.

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