So, 19. August 2018

Villach

13.04.2016 14:41

Auf dem Fahrrad gegen die Einbahn

Radfahren soll in Villach einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Deshalb startet die Stadt ein Pilotprojekt, das er den Pedalrittern ermöglicht, auch in Fußgängerzonen sowie gegen die Einbahn zu radeln. Die Polizei begleitet das Experiment, aber unter einer Bedingung: Der Hauptplatz muss radfreie Zone bleiben!

Gegen die Einbahn und durch die Fußgängerzone: Geht es nach Villachs Bürgermeister Günther Albel sollen in Zukunft Radler mehr Freiheiten erhalten. Zumindest während der Testphase des Pilotprojektes - und die dauert immerhin drei Monate.

Albel: "Wir machen einen Feldversuch, wie man die Radfahrer harmonisch in der Fußgängerzone einbinden könnte. Drei Monate wird getestet, danach werten wir dann aus, wie sich dieses Experiment bewährt hat."

Alltagsradler müssen ab sofort also in der Widmann- und im östlichen Teil der Leitegasse, auf dem Kaiser-Josef-Platz und in der Bamberger- sowie in der Ledergasse nicht mehr aus dem Sattel steigen. Und mehr noch: In der Moritschstraße auf der Parkhotelseite ist das Radfahren in den Testwochen auch gegen die Einbahn gestattet. Albel: "Natürlich ersuchen wir alle Verkehrsteilnehmer in der Testphase um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit!" Grünes Licht gibt es außerdem für den Einbahn-Abschnitt der Gerbergasse in Richtung Hauptplatz-Stadtbrücke.

Begleitet wird das Villacher Altstadt-Radexperiment von Stadtpolizeichef Erich Londer. Er stellt aber klar: "Der Hauptplatz eignet sich trotz allem nicht für das Radfahren!" Alle freigegebenen Straßen sollen leicht erkennbar ausgeschildert werden.

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