Mo, 20. Mai 2019
28.03.2016 11:42

Duell gegen Nummer 1

Thiem will Djokovic im Miami-Achtelfinale ärgern

Dominic Thiem hat sich beim Masters-Tennisturnier in Miami mit einem lockeren Zweisatzsieg gegen den japanischen Qualifikanten Yoshihito Nishioka ein Achtelfinal-Duell mit Novak Djokovic erspielt. Wie Österreichs Nummer 1 bei seinem 6:2, 6:2 hielt sich auf der Weltranglisten-Erste gegen den Portugiesen Joao Sousa nicht lange auf und gewann nach 78 Minuten 6:4, 6:1.

Thiem macht sich vor dem Dienstag-Match gegen den auch in diesem Jahr bisher alles überragenden Serben keine Illusionen über die Ausgangslage. "Das sind die Matches, wo man als junger Spieler viel Erfahrung sammeln kann, denn gegen einen so Großen kann man nicht viel machen, außer versuchen ihn ein bisschen zu ärgern und mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrung vom Platz zu gehen", meinte der 22-Jährige.

Der sechs Jahre ältere Djokovic spiele schlicht und einfach auf einem anderen Level als alle anderen. "Trotzdem werde ich nicht reingehen und sagen, hoffentlich verliere ich nicht zu glatt", betonte Thiem, der in Key Biscayne mit zwei glatten Erfolgen weiter Selbstvertrauen getankt hat.

"Mehr als alles geben kann ich nicht"
"Ich spiele gut zur Zeit und habe schon gute Leute geschlagen. Es macht nichts, wie das Match ausgeht, schauen wir, was rauskommt. Mehr als alles geben kann ich nicht", erklärte Thiem vor seinem zweiten Duell mit Djokovic. Das bisher einzige Aufeinandertreffern hatte Thiem 2014 in Shanghai in der 3. Runde mit 3:6,4:6 verloren.

Der fünffache Miami-Sieger aus Serbien hatte gegen Sousa nur im ersten Satz etwas härter zu kämpfen. "Da machten ein paar Punkte den Unterschied. Danach war es eine recht gute Vorstellung", sagte Djokovic und freute sich einmal mehr über einen gelungenen Arbeitstag. "Ich bin froh, dass ich das Match so absolviert habe. Natürlich gibt es mir Selbstvertrauen für das nächste." Die Nummer 1 der Welt ist heuer in 23 Spielen erst einmal durch eine Aufgabe wegen einer Augenentzündung als Verlierer vom Platz gegangen.

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