12.03.2016 15:56 |

Wegen Kontrollen

Drogenschmuggler immer öfter mit "Öffis" unterwegs

Mit 55 Gramm Heroin am Körper wurde ein 24-jähriger Drogenschmuggler beim Aussteigen aus dem Laibach-Bus in Klagenfurt verhaftet (die "Krone" berichtet). Wohl kein Einzelfall, denn regelmäßig sollen Dealer derzeit mit Bus und Bahn zwischen Kärnten und Slowenien pendeln, um den "Stoff" ins Land zu bringen.

Die scharfen Grenzkontrollen wegen der Flüchtlingskrise haben dazu geführt, dass Drogenschmuggler auf die "Öffis" umgestiegen sind. So soll auch jener 24-Jährige, der am Mittwoch von Ermittlern gefasst wurde, mehrfach mit dem Laibach-Bus seine Drogenfahrten unternommen haben. "Wir haben die Buslinie deshalb schon längere Zeit im Visier", heißt es bei der Polizei. Schon seit Jahren komme der Großteil des Suchtgiftes aus oder über Slowenien nach Kärnten.

Und das offenbar sogar auf Kosten der Allgemeinheit - wie beim Laibach-Bus. Das stößt Klagenfurts FP-Politiker Wolfgang Germ sauer auf. Denn der Linienbus - oftmals ohne Fahrgäste unterwegs und daher als Geisterbus tituliert - wird ja mit Steuergeld subventioniert. Germ: "Ich forderte Landeshauptmann Kaiser und Landesrat Holub auf, den Laibach-Bus sofort zu stoppen! Kaiser hat ja ohnehin bereits versprochen, den Bus einzustellen, wenn die erwarteten Fahrgastzahlen nicht erreicht werden."

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