Mo, 15. Oktober 2018

Kritik an Schelling

09.03.2016 08:33

Heta-Gläubiger lehnen neues Angebot weiterhin ab

Die Gläubiger der landesbehafteten Heta-Anleihen schalten weiter auf Rot. Sie wollen nur eine vollständige Rückzahlung ihrer Ansprüche akzeptieren. Mittwochfrüh forderten sie neuerlich, dass Österreich und Kärnten ihren Verpflichtungen vollständig nachkommen sollen. Die Gläubiger behalten ihre Vereinbarung zur Annahmesperre damit aufrecht.

Die "Ablehnung des aktuellen Angebots ist eine wirtschaftlich begründete und wohlüberlegte Entscheidung", richteten sie Finanzminister Hans Jörg Schelling in einer Aussendung aus. Dieser hatte am Dienstag die Auflösung einer vereinbarten Annahmesperre durch die Gläubiger gefordert.

Die Gläubiger, darunter die Ad-hoc-Gruppe und der Par-Investorenpool, betonten weiter gesprächsbereit zu sein. Dem Finanzministerium wurde hingegen vorgeworfen, die Gespräche abgebrochen zu haben. Kärnten sei aber weit leistungsfähiger, als es mit seinem Beitrag zum Angebot von 1,2 Milliarden Euro vorgebe - und vor allem "nicht zahlungsunfähig".

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.