Di, 21. August 2018

"Extrem verärgert"

09.03.2016 07:26

"Betrügerin!" Capriati wettert gegen Scharapowa

Erst die "Beichte" von ihr selbst, dann wandten sich die Sponsoren ab und jetzt ätzen auch noch Kolleginnen gegen sie: Maria Scharapowas "Doping-Geständnis" (siehe Video oben) hat ein mittelschweres Beben in der Sport- und vor allem Tenniswelt ausgelöst. Zum Beispiel meldet sich jetzt Ex-Supertalent Jinnfer Capriati mit sehr deutlichen Formulierungen zu Wort. Sie zeigt über und von Scharapowa "extrem verärgert und enttäuscht".

Wörtlich schreibt Capriati auf ihrem Twitter-Account: "Ich musste meine Karriere aufgeben, habe aber nie die Möglichkeit genutzt, zu betrügen. Ich musste das Handtuch werfen und leiden. "Ich hatte kein teures Ärzteteam, das mir beim Betrügen half." Interessant: Kurze Zeit nach der Veröffentlichung des heftigen Statements wurde selbiges auch schon wieder von ihrem Account gelöscht. Gingen damit Capriati die Emotionen durch?

"Schwerer Fehler"
Scharapowa hatte am Montag bei einer Pressekonferenz gestanden, einen positiven Dopingtest abgegeben zu haben - aufgrund eines Präparats, das sie seit Jahren einnimmt, aber erst seit Kurzem auf der Dopingliste steht. "Ich habe einen schweren Fehler gemacht, hoffe aber, dass es noch eine Chance für mich gibt", meinte Scharapowa (siehe Video oben). Ihre Sponsoren tun sich mit der zweiten Chance offenbar schwer. Nach Nike und Porsche legten auch die Uhrenfirma TAG Heuer und Evian ihre Engagement mit der fünffachen Grand-Slam-Turniersiegerin auf Eis

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