Es geht um etwa eine halbe Million Euro. So viel will ein Grazer in einen Tormann aus Bosnien investiert haben. Den Fußballer wollte der 37-jährige Tatverdächtige angeblich an Ajax Amsterdam vermitteln. Doch es kam kein Deal zustande. Jetzt sitzt der vorbestrafte Promi-Sohn wegen Betrugsverdacht in Graz in U-Haft.
Der Grazer (37) kennt sich in der Welt des Sports gut aus. Er soll auch tatsächlich in Holland als Spielervermittler tätig gewesen sein. Doch irgendwas ist schief gelaufen. Bei einer Geldübergabe am Flughafen in Wien-Schwechat klickten vor wenigen Wochen die Handschellen. Seitdem sitzt der Promi-Sohn in der Justizanstalt Graz-Jakomini in Haft.
Hunderte Geldübergaben?
Es geht um eine halbe Million Euro, die ein Bekannter des 37-Jährigen angeblich in einen bosnischen Tormann investiert hat. Der Verdächtige wollte den an den Traditions-Fußballklub Ajax Amsterdam vermitteln. Der Bekannte aus Graz, der mutmaßlich mitverdienen wollte, gab an, für Flüge, Probetrainings, Hotels und vieles mehr gezahlt zu haben. Es hätte hunderte Geldübergaben gegeben.
Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen wegen Betrugsverdacht
Doch der Deal dürfte geplatzt sein - wenn es je einen gegeben hat. Der Tormann unterschrieb bei einem Verein in seiner Heimat. Die Staatsanwaltschaft Graz bestätigt Ermittlungen; es gilt die Unschuldsvermutung.


















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