Tausende Mahlzeiten werden täglich in den Kantinen von privaten Unternehmen in Kärnten serviert. Mit einer gemeinsamen Initiative wollen die Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer jetzt die Verwendung von regionalen Lebensmitteln in den Kärntner Kantinen fördern - und so heimische Arbeitsplätze sichern.
Jetzt geht es in die Offensive, erklärt WK-Präsident Jürgen Mandl: "In den nächsten Wochen werden wir auf Unternehmen zugehen, die entweder selbst Kantinen betreiben oder professionelle Kantinenbetreiber angestellt haben." Sie sollen mehr regionale Lebensmittel in der Zubereitung der Mahlzeiten verwenden. Denn immerhin werden in den Kärntner Kantinen täglich 10.000 bis 15.000 Essensportionen hergestellt. Die Wertschöpfung soll da im Land bleiben, heißt es.
Und auch LWK-Präsident Johann Mößler betont: "Wer auf regionale Produkte setzt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen im heimischen Lebensmittelgewerbe und in der Landwirtschaft - und das in einer so schwierigen Marktsituation wie der jetzigen."
Mit gutem Beispiel geht bereits die Kelag voran: "Pro Jahr werden 75.000 Mahlzeiten für Mitarbeiter, 35.000 für Externe und 10.000 für Schüler zubereitet. Etwa drei Viertel der verarbeiteten Lebensmittel stammen aus Kärnten", bestätigt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. Nun sollen auch viele andere Unternehmen nachfolgen.












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