Die Polizei versucht in Mölbling zu klären, wie es zu der folgenschweren Attacke zweier Rottweiler auf einen Fünfjährigen und dessen Oma kommen konnte. Die Beiden wurden, wie berichtet, von den Tieren angefallen, als sie das Anwesen der Besitzerin betraten. Die 50-Jährige hat die Tiere noch am Montag abgegeben.
Die beiden einjährigen Hündinnen wurden nach dem Vorfall zur Untersuchung in eine Tierarztpraxis gebracht. "Dabei zeigten sich die Hunde umgänglich. Der klinische Test ergab keinen Verdacht auf Tollwut", so Amtstierarzt Josef Leitner. Dennoch war die 50-jährige Hundehalterin so entsetzt vom Vorfall, dass sie nichts mehr mit den Hunden zu tun haben wollte. "Sie wurden noch Montagabend zum Züchter in die Steiermark gebracht. Dort werden sie für zehn Tage sicher verwahrt. Mein steirischer Kollege entscheidet dann, was weiter geschieht", erklärt Leitner.
Unterdessen versucht die Polizei zu klären, wie es zu dem Angriff kommen konnte. Scheinbar hatten Oma und Enkel das Gelände ohne Wissen der Besitzerin betreten. "Aufklärung könnte eine Befragung der Opfer bringen. Das war aufgrund es gesundheitlichen Zustands bislang nicht möglich", so ein Polizist. Zum Gesundheitszustand gibt es auf Wunsch der Familie keine Auskunft, heißt es aus dem Klinikum Klagenfurt.
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