Es hat sich ausgerollt: Nach dem angekündigten Aus der Gailtalbahn zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen liegt die Hoffnung der Wirtschaft in der längst überfälligen Weiterentwicklung der Plöckenpassstraße. Eine Zukunftsstudie über den Ausbau soll demnächst starten.
Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, nun soll eine Wirkungsstudie zeigen, wie man die Nord-Süd-Verbindung wieder zukunftsfit machen kann und ob es dafür einen Basis- oder Scheiteltunnel braucht, oder überhaupt ein Ausbau der bestehenden Strecke reicht.
"Vielleicht gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten", freut sich der Gailtaler Wirtschaftsbund-Obmann und Holzhändler Wolfgang Thurner, denn die Studie sollen auch die demografische Entwicklung des Gailtales sowie des italienischen Valle del But (zwischen Timau und Tolmezzo) sowie die touristische und wirtschaftliche Situation einfließen. Thurner: "Durch ein verkehrstechnisches Zusammenrücken könnten sowohl Oberkärnten, Friaul, aber auch Ost- und Südtirol profitieren." Was bis zum Start der Wirkungsstudie noch fehlt, ist ein Beschluss der Kärntner Landesregierung, der jedoch laut Thurner in den nächsten Regierungssitzungen fallen soll.


















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