Obwohl die gefürchtete Grippewelle in Kärnten vorerst noch ausgeblieben ist, verzeichnet die Gebietskrankenkasse seit Jänner zahlreiche Krankmeldungen wegen grippaler Infekte. Vor allem Infektionen der oberen Atemwege sind heuer besonders auffällig. Ein Tipp von Experten: Regelmäßig und gründlich Hände waschen.
Hustenreiz, Halsschmerzen und Schnupfen - das sind die klassischen Erkältungssymptome. Seit Wochen kämpfen die Kärntner vor allem mit Infektionen im Bereich der oberen Atemwege. "Mitte Jänner verzeichneten wir noch 547 Neuerkrankungen, die durch grippale Infekte hervorgerufen worden sind", erklärt Kurt Possnig, leitender Arzt der Gebietskrankenkasse. In der Vorwoche sei die Zahl der Neuerkrankungen geringfügig auf 530 zurückgegangen.
Possnig: "An Influenza ist aber kaum jemand erkrankt. Wir haben nicht mehr als 13 Fälle pro Woche registriert." Ob Kärnten 2016 gar komplett von der saisonalen Grippewelle verschont bleiben wird, wagt Possnig noch nicht zu sagen - denn die klassische Grippezeit dauert noch bis Ende Februar an.
Vergangenes Jahr endeten zwei Fälle sogar tödlich: Zwei Lavanttaler waren, wie berichtet, im Februar an den Folgen der Grippe verstorben. Grund zur Besorgnis bestehe jedoch nicht, heißt es. Dennoch sollte man bei Grippesymptomen stets ärztlichen Rat einholen.


















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