Mo, 20. Mai 2019
28.01.2016 10:33

Nicht mehr zeitgemäß

Sicherheitsrisiko: Oracle stellt Java-Plug-in ein

Es galt neben Adobe Flash als eines der größten Sicherheitsrisiken im Netz, jetzt trägt Oracle sein Java-Plug-in für Browser offiziell zu Grabe. Der Dinosaurier unter den Web-Technologien stammt noch aus einer Zeit, in der Browser mit Plug-ins zusätzliche Funktionen erlangten, ist seit dem Erstarken neuer Technologien wie HTML5 und Mobil-Browsern ohne Plug-in-Unterstützung aber zunehmend obsolet geworden.

Die Browser-Hersteller versuchen seit einiger Zeit, die Abhängigkeit der Internetnutzer von Browser-Plug-ins wie Flash oder dem Java-Plug-in zu reduzieren. Einerseits, weil es sich um Sicherheitsrisiken handelt, andererseits, weil sie im Zeitalter von Webtechnologien wie HTML5 immer weniger Nutzer brauchen.

Dass Plug-ins von den meisten Mobil-Browsern nicht unterstützt werden, das Java-Plug-in also beispielsweise am Smartphone ohnedies nicht läuft, kommt laut "Heise" noch dazu. Die Folge: In der nächsten Java-Version 9 - sie soll Anfang 2017 erscheinen - wird das Java-Plug-in als veraltet gekennzeichnet, später wird es ganz eingestellt.

Entwickler müssen ohne Plug-ins auskommen
Entwickler müssen demnach auf neuere Web-Technologien wie HTML5 ausweichen oder auf Java-Technologien wechseln, die kein Browser-Plug-in erfordern. Oracle selbst empfiehlt in einem Dokument zu dem Thema, auf Java Web Start zu wechseln.

Oracles Java-Plug-in galt - genau wie das ebenfalls aussterbende Adobe Flash - als eines der größten Risiken im Web. Immer wieder wurde Java sogar als die größte Bedrohung für PCs überhaupt bezeichnet - einerseits wegen seiner großen Verbreitung, andererseits wegen der laufend neu entdeckten Sicherheitslücken.

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