Klangwolke sichtbar

Strawinsky-Musik dreidimensional

Das Linzer Brucknerfest - heuer von 10. bis 30. September - verpasst sich einen neuen, modernen Anstrich: Zum ersten Mal wird auch das abendliche Eröffnungskonzert, die klassische Klangwolke, visualisiert und das gleich dreidimensional. Brucknerfest gibt´s heuer außerdem auch in Ottensheim und Traun.

Die visualisierte Linzer Klangwolke zur Ars - heuer am 2. September von Hermann van Veen - hat jahrzehntelange Tradition. Dass auch die klassische Klangwolke am 10. mit Bildern inszeniert wird, ist heuer neu. Klaus Obermaier gestaltet eine dreidimensionale Bilderwelt zu Strawinskys „Le Sacre du Printemps“. Sowohl im Saal als auch im Donaupark werden die Besucher mit 3-D-Brillen ausgestattet, um die Choreografie mit der Tänzerin Julia Mach in neuen Dimensionen zu erleben. Zum Vergleich dazu zeigt der Posthof ebenfalls ein „Sacre“-Projekt: jenes der kanadischen Tänzerin Marie Chouinard (19. 9.).

Neben seinen Höhepunkten - u. a. dem Eröffnungsredner Ari Rath, legendärer Herausgeber der „Jerusalem Post“, oder dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst - öffnet sich das Brucknerfest auch regional: Ottensheim ist Schau- und Hörplatz für die Carmina Burana (23. 9.), in Traun gastieren Ars Antiqua (29. 9.).

 

 

Foto: Brucknerfest

Dienstag, 22. Juni 2021
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