Di, 21. Mai 2019
19.01.2016 10:11

Superstar am Parkett

Tom Cruise offiziell zum Opernball eingeladen

Hollywood-Superstar Tom Cruise soll nach der bombastischen Weltpremiere seines Films "Mission: Impossible - Rogue Nation" im vergangenen Jahr der Wiener Staatsoper erneut einen Besuch abstatten. Er wurde von Staatsoperndirektor Dominique Meyer offiziell zum Opernball am 4. Februar eingeladen.

Direktor Dominique Meyer höchstpersönlich habe Tom Cruise zur Ballnacht des Jahres geladen, berichtet die Zeitung "Heute". Und die Chancen stünden nicht schlecht, dass er auch vorbeischaut: Cruise liebt Wien und er verehrt die Oper.

Video: Tom Cruise und Co-Stars begeistert von Wien

Nach der Weltpremiere von "Mission: Impossible - Rogue Nation" in der Wiener Staatsoper im Vorjahr schwärmte der Topstar und Hauptdarsteller Tom Cruise vom "elegantesten Abend meines Lebens". Szenen für den Film waren dort gedreht worden.

Video: Warten auf Cruise: Gedränge vor Wiener Staatsoper

Der Opernball weist heuer freilich auch eine prominente Polit-Besetzung auf. Neben dem Bundespräsidenten werden der Kanzler und mehrere Minister dem Tanzreigen die Aufwartung machen. Von den Hofburg-Anwärtern nimmt vermutlich nur ÖVP-Kandidat Andreas Khol teil.

Für Heinz Fischer ist 2016 das letzte Jahr, in dem er als Präsident dem Ball beiwohnen kann. Die Gelegenheit nützt das Staatsoberhaupt und wird auch einen Gast zur Seite haben. Wer das ist, wollte man in der Hofburg vorerst nicht kundtun. Noch unsicher ist die Teilnahme von Nationalratspräsidentin Doris Bures.

Nachdem er im Vorjahr wegen eines EU-Gipfels passen musste, ist Kanzler Werner Faymann heuer wieder mit dabei. Ihm zur Seite stehen Kanzleramts- und Kulturminister Josef Ostermayer sowie Staatssekretärin Sonja Steßl. Ansonsten hat sich aus der SPÖ noch Alois Stöger angekündigt, der beim Ball bereits vom Infrastruktur- ins Sozialministerium gewechselt sein wird. Ebenfalls sein Kommen zugesagt hat Wiens Bürgermeister Michael Häupl.

Eine bunte Gästeschar hat sich VP-Obmann Reinhold Mitterlehner in die Staatsoper geladen. Der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei Manfred Weber folgt dem Ruf des Vizekanzlers ebenso wie die Vorsitzende der Universitätenkonferenz Sonja Hammerschmid, die Rektorin der Uni Graz Christa Neuper sowie die Direktorin des Technischen Museums Gabriele Zuna-Kratky.

Schließlich darf auch der Präsidentschaftskandidat der Volkspartei nicht an der Seite des Obmanns fehlen. Andreas Khol wird mit seiner "First Lady" Heidi am Opernball erwartet. Nicht teilnehmen wird nach derzeitigem Stand Noch-Sozialminister und Bald-Hofburg-Kandidat Rudolf Hundstorfer, normal eigentlich ein gern gesehener Gast am Wiener Ball-Parkett. Definitiv nicht in die Hofburg kommen wird der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen. Aus dem Büro von Irmgard Griss war keine Auskunft über eine allfällige Teilnahme zu erhalten.

Seitens der ÖVP ist man abseits des Chefs heuer eher zurückhaltend, was das Walzervergnügen angeht. Einzig Justizminister Wolfgang Brandstetter hat von der Ministerriege fix seinen Auftritt in der Oper angekündigt. Wieder einmal zum Ball zieht es heuer FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. Allzu prominente internationale Gäste an seiner Seite sind allerdings nicht zu erwarten, hieß es aus dem Büro des Freiheitlichen-Chefs.

Richard Lugner bringt dieses Mal die US-Schauspielerin Brooke Shields mit zum Opernball.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Gebell stört Nachbarn
Streit könnte zwei Hunden nun das Leben kosten
Oberösterreich
Talk mit Rapid-Boss
Peschek: „Wozu ein Panzer beim Hartberg-Spiel?“
Fußball National
Legendärer Geldanleger
Niki Lauda: Der sparsame Geschäftsmann
Formel 1
Nach Test „geflogen“
Sex-Stalker drohte mit Mord an Welser Schule
Oberösterreich
Kurz bald auch weg?
Spekulation um Fischer als Übergangs-Kanzler
Österreich
Legende, Unternehmer
Niki Lauda: Der Nationalheld als Kultfigur
Österreich

Newsletter