Mo, 20. Mai 2019
16.01.2016 15:49

Entwarnung

Terrorverdacht auf Kreuzfahrtschiff "nur Gerücht"

Entwarnung auf hoher See: Ein Kreuzfahrtschiff mit rund 4000 Menschen an Bord hatte in der Nacht auf Samstag wegen eines Gefährdungsverdachts seinen Kurs ändern und frühzeitig anlegen mussen. Grund dafür sei das schlechte Wetter gewesen, teilte die Reederei mit. Gerüchte über sicherheitstechnische Ursachen seien völlig unbegründet.

Die "MSC Fantasia" kam aus Haifa und sollte ursprünglich den kretischen Hafen Iraklion ansteuern, war in der Nacht auf Samstag in die Bucht von Souda nahe Chania auf Kreta eingelaufen. Die Athener Zeitung "To Vima" hatte berichtet, es habe Informationen gegeben, dass an Bord des Schiffes verdächtige Passagiere seien oder dass Sprengstoff an Bord sei.

Erhärtet wurde dieser Verdacht durch die in der Bucht befindlichen Stützpunkte der griechischen und der US-amerikanischen Kriegsmarine. Die MSC Kreuzfahrten GmbH teilte allerdings am Samstagnachmittag mit, Grund für die Kurswechsel sei schlichtweg das schlechte Wetter gewesen. Es habe keinerlei sicherheitstechnische Ursachen gegeben, die Gerüchte dazu seien unbegründet.

Auch ein Passagier meldete sich mittlerweile via Twitter zu Wort:

Aus dem Video-Archiv: Royal Air Force evakuiert Kreuzfahrtschiff

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