Di, 21. Mai 2019
15.01.2016 17:14

Negatives Bild

Mürzzuschlager wehren sich gegen TV-Doku

Eine verödete Innenstadt, keine Hoffnung für die Jungen, aussterbende Jobs: Es war ein tristes Bild von der Industriestadt Mürzzuschlag, das Zuseher der ORF-Sendung "Am Schauplatz" am Donnerstag geliefert bekamen. SP-Bürgermeister Karl Rudischer ist verärgert über die "einseitige Darstellung".

Bereits nach den Dreharbeiten hatte Rudischer kein gutes Gefühl: "Das Team hatte die fertige Geschichte schon im Kopf, man wollte nur noch die passenden Bilder abholen." Mürzzuschlag wurde in "Die letzten Arbeiter", so der Titel, als ein Standort porträtiert, der durch die Modernisierung der Arbeitswelt auf die Verliererstraße gekommen ist.

Dass es nach dem Zusammenbruch der verstaatlichen Industrie zu einem für viele schmerzhaften Strukturwandel kam, leugnet Rudischer nicht. "Die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist aber eine Erfolgsgeschichte, das wurde ignoriert." Er verweist unter anderem auf das Gründerzentrum und den Industriepark Hönigsberg.

Rückschlag für Image der Region
Für das ohnehin schwierige Image der Region war die Sendung ein Rückschlag - "dabei sind die Tourismuskollegen derzeit gerade auf der Ferienmesse in Wien…" Immerhin: "Viele Bewohner der Stadt sind verärgert über diese Sendung, es gibt derzeit sehr viel Solidarität."

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