Do, 23. Mai 2019
15.01.2016 12:53

Kompromiss gesucht

Dünge-Regeln sorgen für Stunk

Ausgerechnet wenige Wochen vor der Landwirtschaftskammerwahl (31. Jänner) trat mit Jahresbeginn eine Verordnung in Kraft, die 1800 steirische Landwirte beim Düngen einschränkt - zum Schutz des Grundwassers. Die Verunsicherung bei den Bauern ist groß. Nach einem Treffen von Landesrat Johann Seitinger mit den Wasserversorgungsverbänden ist ein Kompromiss möglich.

Die Verordnung trifft das Grazer und Leibnitzer Feld sowie das Untere Murtal bis nach Bad Radkersburg. Um das Grundwasser zu entlasten, ist die Düngung strengen Regeln unterworfen. Die Bauern drängen auf Erleichterungen – und die könnte es nun tatsächlich geben.

"Wollen Bauern keine Prügel vor Füße werfen"
"Wichtig ist, dass die Verordnung einfach und praxisnah umgesetzt werden kann. Derzeit sind die Verfahren zu kompliziert", sagt Seitinger. Zwei Gutachter sollen eine Lösung finden. Zum anderen zeigen sich die Wasserversorger bereit, bei den Terminen, ab wann im Frühjahr die Gülle auf den Feldern ausgebracht werden darf, flexibel zu sein. "Uns geht es ja nicht darum, den Bauern Prügel vor die Füße zu werfen", betont Bruno Saurer, Obmann des steirischen Wasserverbands.

Klar ist aber: Die Verordnung wird sich nicht mehr grundsätzlich ändern. Beschließen müsste die Novelle übrigens Umweltlandesrat Jörg Leichtfried. Der ist dazu bereit, "wenn es einen breiten Konsens gibt".

Stallprojekte sollen vereinfacht werden
Vereinfachungen soll es auch bei den häufig umstrittenen Stallprojekten geben: zum einen durch einen neuen Leitfaden, zum anderen durch die Möglichkeit, dass Gemeinden die Verfahren ab einer gewissen Größe an die Bezirkshauptmannschaften abtreten. Ein Landtagsbeschluss soll am nächsten Dienstag fallen.

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