Mi, 22. Mai 2019
12.01.2016 15:37

In gefrorener Form

Sonde "Dawn" findet auf Zwergplaneten Ceres Wasser

Auf dem Zwergplaneten Ceres gibt es gefrorenes Wasser. Das haben Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) nach der Auswertung jüngster Aufnahmen ihrer Kameras auf der NASA-Raumsonde "Dawn" bestätigt.

Seit die Sonde im Dezember in einer Höhe von 385 Kilometern ihre niedrigste Umlaufbahn um den Himmelskörper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter erreicht habe, gebe es Bilder von bisher unerreichter Genauigkeit, teilte das MPS am Dienstag mit. Zu sehen sei eine überraschende Vielfalt an Kraterlandschaften, die vermutlich durch Asteroiden-Einschläge entstanden seien, sagte ein Sprecher.

Wassereis knapp unter der Oberfläche
Aus der Beschaffenheit der Krater lasse sich die Zusammensetzung der oberflächennahen Schichten von Ceres bestimmen. Die Ergebnisse bestätigten frühere Befunde. Danach befinde sich zumindest stellenweise in nur geringer Tiefe unter der Oberfläche gefrorenes Wassereis, das Salze enthält, wie sie auch in Salzseen auf der Erde vorkommen.

Die Beschaffenheit der Krater und die nun gefundenen Strukturen zeigen nach Angaben der Forscher, dass sogar ein wesentlicher Teil der oberflächennahen Schichten von Ceres aus Eis bestehen. Schlage ein Asteroid darauf ein, so werde das Oberflächenmaterial teilweise oder ganz geschmolzen. Beim Erstarren gebe es andere Strukturen als bei Einschlägen in Gestein.

Nach achtjähriger Reise Ceres erreicht
Die nur 1,6 Meter lange und 747 Kilogramm schwere Sonde "Dawn" hatte Anfang März vergangenen Jahres nach acht Jahren und fast fünf Milliarden Kilometern als erster Flugkörper überhaupt die Umlaufbahn eines Zwergplaneten erreicht.

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