Mi, 22. Mai 2019
12.01.2016 12:45

Kilometerlanger Stau

Zwei Schwerverletzte bei Lkw-Karambolage auf A1

Ein Zusammenstoß dreier Lastwagen Dienstagfrüh auf der Westautobahn bei St. Pölten in Niederösterreich hat zwei Schwerverletzte gefordert. Eines der Opfer wurde im völlig zerstörten Führerhaus seines Schwerfahrzeugs eingeklemmt und musste aus dem Wrack geschnitten werden. Die A1 musste in Fahrtrichtung Wien zeitweise komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Ein bis zu sieben Kilometer langer Stau war die Folge.

Der Unfall geschah gegen 7 Uhr zwischen dem Knoten St. Pölten und Böheimkirchen, so Asfinag-Sprecherin Alexandra Vucsina-Valla. Der Lenker eines Lkws mit rumänischem Kennzeichen hatte offenbar wegen einer Reifenpanne anhalten müssen. Ein Landsmann, der wenig später zu der Stelle kam, wollte helfen und auf den Pannenstreifen zufahren.

Ein nachkommender Berufslenker bemerkte das allerdings zu spät und krachte mit voller Wucht in die beiden Schwerfahrzeuge. Zwei der Lenker erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, der dritte kam mit leichten Blessuren davon. Zudem kam es laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger zu einem Folgeunfall, bei dem ein Autofahrer leicht verletzt wurde.

Nach rund eineinhalb Stunden wurde gegen 8.30 Uhr eine Fahrspur für den Verkehr vorübergehend freigegeben. Für die Bergung der Schwerfahrzeuge erfolgte am frühen Vormittag allerdings erneut eine Totalsperre in Fahrtrichtung Wien. Der Verkehr wurde beim Knoten St. Pölten auf die Kremser Schnellstraße (S33) abgeleitet.

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