So, 26. Mai 2019
09.01.2016 16:32

Bis zum Frühjahr:

Neue Flüchtlingsroute entlastet Kärnten

Entlastung an der slowenisch-kärntnerischen Grenze! Die täglich bis zu 3500 Flüchtlinge, die durch unser Bundesland nach Deutschland reisen, sollen künftig wieder über Spielfeld in der Steiermark gelotst werden. Im Innenministerium laufen die Vorbereitungen, in wenigen Tagen soll die Route geändert werden. Doch für das Frühjahr erwartet man einen neuen, extremen Ansturm.

Geht es nach den Prognosen im Innenministerium, dann werden weiterhin 3000 bis 4000 Flüchtlinge täglich durch Österreich reisen. Die Grenze in Kärnten, wo derzeit pro Tag bis zu 3500 Flüchtlinge ankommen (insgesamt waren es 160.000), soll bald entlastet werden. Der Grenzübergang Spielfeld in der Steiermark wird derzeit noch adaptiert. "Um die Großbaustelle zu umfahren, wurde der Strom über Kärnten geleitet. Jetzt sind wir in Spielfeld in der Finalisierung", kündigt Alexander Marakovits, Sprecher im Innenministerium an.

Spätestens im Februar soll der neue Grenzübergang in Vollbetrieb gehen - bereits zuvor könnte die Grenze Karawankentunnel entlastet werden, heißt es.

Trotz der geplanten Änderung der Flüchtlingsroute bleibt Kärnten in Bereitschaft, die drei derzeit leerstehenden Transitquartiere werden auch weiterhin angemietet. Die Kosten für die Hallen belaufen sich auf 55.000 Euro im Monat. "Halten die Ströme tatsächlich an, dann sind wir gerüstet", begründet Marakovits die Miete der menschenleeren Quartiere. Wie es heißt, könne im Frühling oder Sommer ein erneuter Ansturm von bis zu 12.000 Flüchtlingen pro Tag nicht ausgeschlossen werden.

Vorerst bis Ende März angemietet sind die Asylquartiere im Schwarzl-Zentrum in der Steiermark. Die Kosten dafür betragen ein Vielfaches von den Notquartieren in Kärnten.

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