09.01.2016 11:13 |

Tragische Serie

68 starben Drogentod in Kärnten

Mit dem Drogentod eines 21-jährigen Bundesheersoldaten (wir haben berichtet) setzt sich eine tragische Serie fort. Seit 2005 sind in Kärnten 68 Opfer nach dem Konsum von Rauschmitteln verstorben. Alarmierend sind auch die Zahlen aus den jüngsten Drogenberichten: Die Zahl der Anzeigen in Kärnten ist zuletzt um 34 Prozent gestiegen, bei den Jugendlichen um 67,26 Prozent.

Der jüngste Todesfall führt erneut vor Augen, dass Kärnten ein massives Drogenproblem hat. Die Zahl der Suchtgift-Todesfälle hat sich von 2014 auf 2015 (neun Fälle) fast verdoppelt. Seit 2005 gibt es in Kärnten 68 Todesopfer zu beklagen.

Neben diesen tragischen Erkenntnissen aus dem Drogenbericht des Gesundheitsministeriums schrillen bei der Polizei die Alarmglocken: Die Zahl der Anzeigen bei 14- bis 18-Jährigen ist um 67,26 Prozent explodiert. Insgesamt wurden 1961 Anzeigen verbucht.

Neben dem "normalen" Straßenverkauf bedienen sich die Täter immer neuer Methoden bei der Beschaffung, warnen Drogenfahnder. Der Trend, Suchtmittel aus dem Internet nach Hause zu bestellen, hält weiterhin an - die Polizei ist so gut wie machtlos.

Neben Cannabis werden vor allem Amphetamine, Ecstasy - auch "Neue psychoaktive Substanzen" (legal highs) - konsumiert. Suchtmittel, deren chemische Formeln zur Tarnung ständig verändert werden.

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