Mo, 23. Juli 2018

6000 Euro Geldbuße

16.12.2015 20:47

Fisch-Sterben verursacht: Unterländer vor Gericht

Weil er im März mit Sedimenten und Feinteilen verschmutztes Wasser aus dem von ihm betriebenen Fischteich in einen Bach ableitete und dadurch rund 150 bis 200 Fische verendet sein sollen, musste sich am Mittwoch ein 68-jähriger Unterländer vor Gericht verantworten. Die Angelegenheit wird nun außergerichtlich geregelt...

"Es tut mir leid. Aber es war von mir sicherlich nicht beabsichtigt, den Fischbestand zu gefährden", erklärte der Angeklagte am Innsbrucker Landesgericht. "Es leben im Teich ja auch Fische im Kot. Daher glaubte ich nicht, dass es anderen Tieren schaden könnte."

Schaden mit geselliger Feier wieder gutgemacht

150 bis 200 Eschen und Bachforellen dürften aufgrund der Wasserverschmutzung verendet sein. Dies glaubt zumindest der Fischerverein, der den Bach bewirtschaftet. Da man den Schaden aber nicht genau beziffern kann, fand man eine andere Lösung: Der pensionierte Baumeister, der eine Pension betreibt, lud die Mitglieder zu einer geselligen Feier ein. Die Rechnung von rund 2000 Euro übernahm der 68-Jährige.

Diversion dankend angenommen

Und auch vor Gericht kam der Angeklagte mit einem blauen Auge davon: Ihm wurde für 6000 Euro Geldbuße eine Diversion angeboten, die er auch dankend annahm.

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