Mi, 21. November 2018

Klagenfurt

12.12.2015 17:42

Öffis bremsen den Autoverkehr

2016 soll der öffentliche Verkehr in Klagenfurt auf den Kopf gestellt werden, um die Busse zu schneller und attraktiver zu machen. Dafür will die Stadtregierung (auch) unpopuläre Maßnahmen setzen: So sollen Busse statt in Buchten auf der Straße anhalten. Dadurch müssen Autofahrer mit längeren Wartezeiten rechnen.

"Jeder Kilometer, den ein Bus fährt, kostet Geld. Pro Jahr werden um die 18 Millionen Euro für den Busverkehr in Klagenfurt bezahlt", begründet Stadtrat Frank Frey, warum die "Öffis" weiter beschleunigt werden.

Die Maßnahmen:

"Wir beginnen nächstes Jahr damit, dass wir Haltestellen im Bereich der Innenstadt auf die Straße verlegen", so Frey. Der Effekt daraus: Autos müssen sich dahinter "anstellen" - die Öffis können nach dem Halt schneller beschleunigen. Dass das nicht allen Autofahrern gefallen wird, ist Frey bewusst. "Mit einem Bus sind oft 80 Leute unterwegs, die müssen Vorrang haben gegenüber den Autos dahinter - es tut mir leid."

Neues gibt es auch vom "Geisterbus", der seit heuer von der S-Bahn-Haltestelle im Westen der Stadt zur Uni fährt und kaum angenommen wird. Die Linie soll über die Anzengruberstraße zum Heiligengeistplatz ausgedehnt werden, um mehr Menschen zu erreichen.

Zudem soll das Park-and-Ride-Angebot verbessert werden. Pendler können künftig schon an der Peripherie durch den Bus "abgeholt" werden - wie etwa bei der S-Bahn in Grafenstein. Was mit den P&R-Plätzen bei Minimundus und Cine City passiert, ist noch offen.

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