So, 19. August 2018

Uni Innsbruck

11.12.2015 14:20

Juridische Fakultät: Ermittlungen aufgenommen

Die internen Missstände an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Innsbruck sind - wie berichtet - nach wie vor ungeklärt. Doch jetzt scheint die Angelegenheit voran zu gehen. Das Wissenschaftsministerium hat die Ermittlungen wieder aufgenommen, auch der Uni-Rat will nun beim Rektor Informationen einholen.

Nicht ordnungsgemäß abgehaltene Lehrveranstaltungen, Befangenheiten sowie der Entzug von Unterrichtseinheiten - diese Punkte beschäftigen seit Jahren einen Teil der Professoren sowie Dutzende Studierende. Da sich die internen Gremien an der Uni Innsbruck der Angelegenheit nicht annahmen, landete die Causa auf dem Tisch des Wissenschaftsministers Reinhold Mitterlehner. Und siehe da: Er hat plötzlich veranlasst, die ursprünglich eingestellten Ermittlungen nun doch wieder aufzunehmen.

Universität an Aufklärung interessiert

Auch der Uni-Rat, der noch vor Wochen mitteilte, er wäre nicht zuständig, hat sich nun angeblich umentschlossen. "Die Funktionäre haben angekündigt, nähere Details beim Rektor einzuholen", schildert jener Dozent, der einst die Aufsichtsratbeschwerde gegen seine Kollegen einreichte. Der Schlüssel zur Lösung liegt wohl beim Rektor. "Er will die Sache bereinigen. Ich habe ihm daraufhin die Bereitschaft erklärt, sofort Schlichtungsverhandlungen zu führen", so der Professor und ergänzt: "Vor allem im Sinne der Studierenden hoffe ich, dass wir eine Lösung finden und dass sich das Ministerium mit der nötigen Objektivität an die Prüfung machen wir", verdeutlicht der Rechtswissenschaftler.

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