So, 21. Oktober 2018

Verhandlung begonnen

10.12.2015 17:37

Warten auf das Stadion-Urteil

Im Streit um das Klagenfurter Stadion haben einander Anrainer und Vertreter der Stadt am Donnerstag erstmals vor dem Landesverwaltungsgericht getroffen. Dabei erläuterten die Sachverständigen ihre Bescheide zur Fertigstellung der EM-Arena. Jetzt warten alle gespannt auf ein Urteil, das schon bald ergehen könnte.

Von neun Uhr Früh bis in den späten Abend wurde vor Richter Burghard Rulofs darüber verhandelt, wie es mit dem Stadion in Klagenfurt weitergehen soll. Die sechs klagenden Anrainer, unter ihnen der grüne Stadtrat Frank Frey, und die Stadt wollen ja bald zu einer Einigung finden.

Gleich zu Beginn der Verhandlung wurden die Sachverständigen zu ihren sicherheitstechnischen, ökologischen und wasserrechtlichen Gutachten rund um den Stadionbau befragt. Sie mussten den Anrainern und deren Anwalt Franz Unterasinger Rede und Antwort stehen. Die Experten unterstrichen dabei abermals, dass in ihren Gutachten alle maßgeblichen Standpunkte berücksichtigt worden seien.

An Verwaltungsrichter Burghard Rulofs liegt es nun, anhand der Aussagen und der vorgelegten Beweismittel zu beurteilen, ob damals im Zuge des Bauverfahrens alle UVP-relevanten Gesichtspunkte mitgeprüft worden sind.

Das Angebot der Stadt an die Anrainer, nur noch 20 Großveranstaltungen zu genehmigen, den Lärmpegel auf 70 Dezibel zu senken, Schutzmaßnahmen zu treffen und das Verkehrsleitsystem zu adaptieren, dürfte laut Sportpark-Geschäftsführer Gert Unterköfler angenommen werden: "Im Laufe der Verhandlung gab es eine Annäherung. Nun hängt alles vom Gerichtsurteil ab. Wir hoffen auf eine Lösung vor Weihnachten; spätestens im Jänner sollte aber alles geklärt sein." Bis dahin bleibe die Situation unverändert.

Das Urteil ergeht schriftlich.

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