Mi, 15. August 2018

Teurer Spaß:

07.12.2015 16:34

Millionen für das „Lichtermeer“ in den Städten!

Schöne Lichterketten und leuchtende Kirchtürme: Viele Kärntner Städte erstrahlen in diesen Tagen in hellem Glanz. Sie sind ein magischer Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen. Ein Zauber, der die Kassen der Rathausstuben jedoch massiv belastet. Vor allem der Strom und der Auf- und Abbau gehen ins Geld.

"Ohne die Beleuchtung würde es nicht gehen. Unsere Besucher sind es schon gewöhnt", sagt der Klagenfurter Wirtschaftsreferent Otto Umlauft, der heuer rund 150.000 Euro für den Lichtschmuck locker machen musste.

"Ein ordentlicher Budgetposten", nickt er. Aber die Investition lohnt sich. "Mit der Beleuchtung wird eine Stimmung entfacht, die die Besucher aus dem ganzen Alpen-Adria-Raum anlockt." Für die Zukunft plant die Stadt weitere Verbesserungen. Umlauft: "Heuer wird jede Straße dokumentiert, 2016 gibt es dann sicher Neuerungen."

Auch der Villacher Magistrat hat keine Kosten (185.000 Euro) gescheut, um die Draustadt in ein Lichtermeer zu tauchen. Imposant ragt der Stadtpfarrturm mit 120.000 Lichtpunkten aus der Innenstadt - und er ist weithin sichtbar.

80.000 Euro lässt man sich in St. Veit die Beleuchtung kosten. Erst im Vorjahr wurden rote LED-Luster sowie 25 Kugeln in Rot und Weiß für den Hauptplatz angeschafft.

Auch in Wolfsberg sind die Altstadt sowie das Rathaus, die Alte Post und das Haus der Musik in ein Lichtermeer "eingetaucht". Kosten: 78.000 Euro.

In Feldkirchen ist die Weihnachtsbeleuchtung heuer Teil der LED-Offensive. "Bis zum Frühjahr werden 1400 Lichtkörper umgestellt", so Bürgermeister Martin Treffner. "Dafür haben wir eine Stromersparnis bis70 Prozent." Da wird sich das Christkind sicher freuen.

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