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03.12.2015 15:19

Kunstschnee um Millionen schmilzt dahin

Grimmige Kälte? Schneegestöber? Glitzernde Bäume? Diese Winterträume werden sich in Tirol auf absehbare Zeit nicht erfüllen. Zwar nutzten die Skigebiete einige kalte Tage für eine millionenteure Beschneiung (tirolweit rieselte es aus rund 10.000 Schneekanonen und -lanzen) – zuletzt ging es dem Weiß aber wieder ordentlich an den Kragen.

So wie etwa in Seefeld: Die ganze vergangene Woche schufteten die fleißigen Arbeiter von der Rosshütte, um zumindest einen Teil der Pisten für den angestrebten Start am Samstag herzurichten. "Es ist gut angelaufen. Wir zählten Samstag und Sonntag je 800 Skifahrer", betont Bergbahn-Vorstand BM Werner Frießer.

Sieben Skifahrer trotzten den starken Regenfällen

Die Freude währte aber nur kurz. "Das warme Wetter und vor allem der Regen machten uns zu schaffen. Am Dienstag waren es nur noch sieben Skifahrer. Wir mussten die Lifte wieder schließen", sagt Frießer weiter. Ab Samstag will man es mit einem Teilbetrieb wieder versuchen.

Bereits Freitag wagen die Seilbahner der Axamer Lizum den Schritt in die Saison. Aber auch hier gilt: nur "Notbetrieb". Laut Reinhard Wieser sind je zwei Lifte und Pisten offen.

Nicht besser die Situation im Außerfern: Dort öffnen dieses Wochenende die Skigebiete Zugspitze und Grubigstein in Lermoos - aber auch nur teilweise. Das war es dann auch schon wieder.

Einiges Stirnrunzeln auch bei manchen "Großen": in der SkiWelt Wilder-Kaiser Brixental fällt der Saisonstart am Samstag zwar nicht ins Wasser, manche Talabfahrten (Hopfgarten, Scheffau) sind aber nicht möglich.

SkiWelt: 70 Prozent des Wassers schon genutzt

"Wir haben mit 1,4 Millionen m³ Wasser rund 3 Millionen m³ Schnee produziert", verrät SkiWelt-Sprecher Walter Eisenmann, "die Kapazität der Speicherteiche wurde bereits zu 70 Prozent genutzt, zum Glück können wir nachfüllen."

Dennoch herrsche an manchen Pistenrändern eine braun-grüne Optik vor, wie sonst häufig im April. "Der warme Boden wird etwa 20 Prozent des Kunstschnees wieder schmelzen lassen", räumt Eisenmann ein.

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