Mi, 22. August 2018

Nach Überfall:

27.11.2015 16:32

Terror-Fahnder fassten Juwelier-Räuber

Nach dem brutalen Überfall auf einen Villacher Juwelier im Oktober sitzen mittlerweile alle vier Verdächtigen hinter Gittern. Drei Räuber wurden in zwei Etappen in Litauen gefasst. Und der vierte Täter, ein 20-jähriger Litauer, ist nach dem Paris-Attentat den Terror-Fahndern in Frankreich zufällig ins Netz gegangen.

Der erst 17-jährige Kopf der Bande (Bild) konnte, wie berichtet, bereits Anfang November in Litauen verhaftet werden. Jetzt blieben auch seine drei Komplizen im internationalen Fahndungsnetz hängen. Für zwei Verdächtige (18 und 20) klickten ebenfalls in Litauen die Handschellen. Der vierte Räuber hatte sich mittlerweile nach Frankreich abgesetzt. Der 26-Jährige ist im Zuge der verstärkten Kontrollen nach den Anschlägen in Paris aber in eine Kontrolle der Terror-Fahnder geraten. Die nahmen ihn umgehend fest.

"Bei einer Personenabfrage scheinen die Haftbefehle sofort im Computer auf", erklärt Kärntens Kripo-Chef Gottlieb Türk, der den raschen Fahndungserfolg der guten Zusammenarbeit zwischen Bundeskriminalamt, internationaler Polizei und der Staatsanwaltschaft zuschreibt.

Die vier Täter hatten Mitte Oktober das Juweliergeschäft Schützlhoffer in der Villacher Innenstadt überfallen und dabei 105 Uhren im Wert von 280.000 Euro erbeutet. Sie hatten eine Angestellte massiv bedroht und sogar mit einem Pfefferspray attackiert.

"Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Wir suchen nach den Hintermännern", so Türk.

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