19.11.2015 22:29 |

Feuer an Bord

Kreuzfahrtschiff in Seenot: 350 Menschen gerettet

Britische Soldaten haben am Mittwoch rund 350 Passagiere eines französischen Kreuzfahrtschiffes gerettet, das in der Nähe der Falklandinseln im Südatlantik in Seenot geraten war. Mit Armeehubschraubern seien zahlreiche Passagiere vom Deck des Schiffes sowie von Rettungsinseln in Sicherheit gebracht worden, teilte das Verteidigungsministerium in London am Donnerstag mit.
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Alle 347 Passagiere und Besatzungsmitglieder seien bei der Aktion gerettet worden, hieß es. Die Rettungsaktion habe "viele Leben gerettet und verhindert, dass es zu einer menschlichen Tragödie kam", sagte der britische Verteidigungsminister Michael Fallon.

Wie das Ministerium weiter mitteilte, war im Maschinenraum ein Brand ausgebrochen und hatte die erst 2010 gebaute "Le Boreal" lahmgelegt. Das Schiff trieb steuerlos im Meer und drohte auf Grund zu laufen. Der Kapitän des 142 Meter langen Kreuzfahrtschiffes, das unter französischer Flagge fährt, habe daraufhin die Evakuierung angeordnet.

"Gefährliche und extrem schwierige" Rettungsaktion
"Wir haben alles eingesetzt, was wir zur Verfügung hatten", sagte ein Kommandant der britischen Streitkräfte auf den Falklandinseln. Es habe sich um eine "gefährliche und extrem schwierige" Rettungsaktion gehandelt. Die Passagiere seien auf eine Militärbasis gebracht und dort versorgt worden, das Schiff werde von Schleppern in einen Hafen gebracht.

Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet und liegen rund 400 Kilometer östlich der Küste Argentiniens im Atlantik.

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