20.06.2006 11:44 |

Stanley-Cup-Finale

Carolina Hurricanes holen erstmals den Titel

Die Carolina Hurricanes haben nach dem 3:1-Sieg über Edmonton im entscheidenden Stanley-Cup-Finalspiel 7 in den siebenten Eishockey-Himmel abgehoben. Neben den Torschützen Aaron Ward (2.), Frantisek Kaberle (25.) und Justin Williams (59.) war es vor allem Rookie-Goalie Cam Ward, der die Hurricanes im RBC Center von Raleigh in North Carolina mit 22 "saves" zum ersten Stanley-Cup- Titel führte.

Carolina hat damit die letzte von drei Chancen zum Finalerfolg genutzt, lagen die Hurricanes in der "best of seven"-Serie doch bereits mit 3:1 in Front. Nach zwei Siegen in den Spielen 5 und 6 hatten die Oilers am Montagabend (Ortszeit) die historische Chance, als erst zweites Team nach den Toronto Maple Leafs 1942 einen 1:3- Rückstand im Stanley-Cup-Finale in einen Triumph zu verwandeln.

Doch nach der knappen Niederlage der Oilers - vor dem 1:3 in der Schlussphase hatte Edmonton Goalie Jussi Markkanen bereits aus dem Tor genommen - muss Kanada weiter auf den ersten Stanley Cup seit dem Erfolg der Montreal Canadiens im Jahr 1993 warten.

Cam Ward Held des Abends
Den "Caniacs", wie die Fans der Hurricanes genannt werden, war dies herzlich egal. Sie lagen dem "Helden des Abends", Cam Ward, zu Füßen. Der 22-Jährige hatte sein Team als erster Rookie-Torhüter seit Patrick Roy 1986 ins Endspiel um die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt geführt. In Spiel sieben ließ er sich nur einmal bezwingen, Oilers-Goalgetter Fernando Pisani (42.) verkürzte im Schlussdrittel mit seinem 14. Playoff-Tor zwischenzeitlich zum 1:2.

Aufgrund seiner Leistung wurde Ward als wertvollster Spieler ("MVP") der Playoffs ausgezeichnet. "Um die Wahrheit zu sagen, ist mir die MVP-Auszeichnung völlig egal", erklärte er und fügte hinzu: "Die Stanley-Cup-Trophäe ist das einzige, das zählt."

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