Konter auf AK-Kritik

"Geht nicht um die Anzahl der Wörter"

Sechs Jahre lang werden ÖVP und FPÖ die Politik in Oberösterreich bestimmen. Wie berichtet, wurde das in einem Pakt fixiert. Negativ sieht das aber AK-Chef Johann Kalliauer, der Maßnahmen für die Arbeitnehmer vermisst. ÖVP-Parteimanager und Abgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer reagiert jetzt auf die Kritik.
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"OÖ-Krone":Arbeiterkammer-Chef Johann Kalliauer sagt, dass ÖVP und FPÖ die Interessen der Wirtschaft wichtiger sind als die der Arbeitnehmer.
Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP): Das stimmt nicht. Und das zeigen auch unsere Maßnahmen: Es gibt einen Pakt für Arbeit und Qualifizierung. Dafür stehen allein heuer 256 Millionen Euro für den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel zur Verfügung. Zudem gibt es eine Wachstums- und Konjunkturinitiative. Hier nehmen wir 500 Millionen Euro in die Hand, um 12.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese Initiativen werden fortgesetzt.

"OÖ-Krone":Sie werfen der AK vor, den ÖVP-FPÖ-Pakt nur durch die  SPÖ-Brille zu sehen.
Hattmannsdorfer: Auf jeden Fall. Meine Antwort darauf: Die Bewertung des Arbeitsübereinkommens zwischen VP und FP sollte nicht nur auf dem Zählen von Wörtern basieren, sondern eine inhaltliche Substanz vorweisen.

"OÖ-Krone":Was sind die generellen wirtschaftlichen Ziele, die Sie vereinbart haben?
Hattmannsdorfer: Es gibt ein Bekenntnis zu einer aktiven Arbeitsmarktstrategie, die Ziele sind klar definiert: Vollbeschäftigung, eine hohe Erwerbsquote und die qualitative und quantitative Sicherung des Fachkräftepotenzials im Land.

"OÖ-Krone":Wie läuft eigentlich die Zusammenarbeit mit der FPÖ?
Hattmannsdorfer: Gut. Unser Ziel ist ein Miteinander  über die Parteigrenzen hinweg.

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