Das Team um den römischen Neurochirurgen Nicolo Cinquemani stützt seine Aussagen auf Fotografien des Turiner Grabtuches. Demnach betrage der Abstand zwischen rechter Ferse und rechtem Hüftknochen 114 Zentimeter, so der Mediziner in einem Interview mit der Tageszeitung "Il Giornale". Der Anfang des Hinterkopfes liege weitere 63 Zentimeter entfernt, dazu kommen noch zehn Zentimeter bis zum Scheitel. Addiert man diese Zahlen, kommt man auf eine Körpergröße von 1,87 Meter.
Andere Forscher haben diese Theorie bereits lautstark angezweifelt, da der Abdruck auf der Hinterseite des Grabtuches länger sei, als jener auf der Vorderseite. Das hänge damit zusammen, dass der Kopf des darin eingewickelten Leichnams leicht nach vorne geneigt war. Durch die Leichenstarre wurde diese Position fixiert. Außerdem ist anzunehmen, dass sich der Stoff im Laufe der Jahrhunderte gedehnt habe.
Und überhaupt: Wer sagt, dass der Mann, der im Turiner Tuch begraben wurde, tatsächlich Jesus war? Wir werden es wohl nie erfahren...
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