Mi, 20. März 2019
06.11.2015 17:44

"Zahlung schon bald"

Flüchtlinge: EU kündigt Geld für Österreich an

EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos und Innenminister Johanna Mikl-Leitner haben am Freitagnachmittag der Flüchtlings-Sammelstelle am steirisch-slowenischen Grenzübergang Spielfeld einen Besuch abgestattet. Avramopoulos kündigte dabei an, dass Österreich von der EU finanzielle Unterstützung in der Handhabung der Flüchtlingsfrage erhalten werde. Die Zahlungen würden sehr bald erfolgen, über die Höhe gab es keine Angaben.

Zum Grenzübergang und der Situation erklärte Avramopoulos vor Journalisten, dass die Sammelstelle sehr gut funktioniere. "Österreich unterstützt die Flüchtlinge und sorgt für eine würdevolle Begrüßung. Ich möchte auf diesem Weg dafür danken, was die österreichische Regierung, sein Volk und die Einsatzkräfte hier und anderswo leisten."

Kommissar: Türkei mit an Bord holen
Zur Flüchtlingssituation generell sagte der Kommissar, alle Länder seien unter Druck, man müsse die Türkei an Bord holen, um die Flüchtlingsströme einzubremsen. Er sei sehr froh, dass über Rückführungs- und Wiederansiedlungsinitiativen gesprochen werde. Österreich versicherte er seiner Unterstützung: "Österreich ist nicht alleine und wir zählen sehr auf Österreichs Rolle in der Flüchtlingsfrage."

In Bezug auf die Zusammenarbeit mit Slowenien - die Grenze ist kaum einen Steinwurf entfernt - sagte Avramopoulos, er sei froh zu sehen, dass es eine starke Kooperation zwischen den Ländern gebe. Beide Staaten stünden unter einem starken Druck und hätten eine schwierige Situation zu gewärtigen. Zu den Diskussionen, ob an der Grenze ein Zaun errichtet werden solle, sagte der Kommissar, ihm sei bewusst, dass es in Österreich eine Diskussion darüber gebe, aber seines Wissens habe die Regierung noch nicht entschieden.

"See you on Monday"
Auf den am Freitagnachmittag relativ leeren und im Umfeld sauber geputzten Grenzübergang und die Sammelstelle angesprochen sagte Avramopoulos, er könne die Situation nicht vergleichen. Aber er habe den Eindruck, die Einrichtungen hier in Spielfeld funktionierten gut. Von Mikl-Leitner verabschiedete sich der Kommissar dann mit Umarmung und "auf Wiedersehen" auf Deutsch. Mikl-Leitner antwortete "see you on Monday".

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Verspannungen lindern
Gassigehen gegen Kreuzweh
Gesund & Fit
Unterwegs auf Bali
Trauminsel für Naturliebhaber & Kulturbegeisterte
Reisen & Urlaub
Musik am Handy gehört
16-Jährige stirbt an Stromschlag in Badewanne
Elektronik
„Dancing Stars“
Mugiraneza: Rassismusstreit war „Missverständnis“
Video Stars & Society
Wilde Szenen im Video
Schlägerei, Rot, Tränen - Eklat im Frauen-Fußball
Fußball International
Klarer Erfolg
5:1-Sieg über Rumänien für U17-Team in EM-Quali
Fußball International
Zuwachs bei Vollzeit
Arbeitslosigkeit 2018 deutlich gesunken
Österreich
Musterlehrling-Affäre
Anschober und FPÖ schließen Vergleich
Oberösterreich

Newsletter