Mo, 16. Juli 2018

Überraschung

06.11.2015 09:06

Stadionkonflikt soll bis Montag gelöst sein

Jetzt geht es aber schnell: Im Tauziehen um das Klagenfurter Stadion könnte es am Montag den Durchbruch bei den Verhandlungen geben. Die Stadt und die sechs Beschwerdeführer aus Waidmannsdorf (vertreten durch Anwalt Franz Unterasinger) haben sich offenbar nach intensiver Auseinandersetzung auf einen Kompromiss geeinigt. Daher findet das für Freitag angesetzte Treffen mit den Anrainern nicht statt.

"Es ist nicht nötig. Es wird nur noch ein Gespräch zwischen den Anwälten geben. Am Montag wollen wir den Abänderungsantrag beim Landesverwaltungsgericht einreichen", so die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.

"Das Angebot zeigt gute Vorschläge. Damit können wir handelseins werden", sagt auch Anrainersprecher und Stadtrat Frank Frey.

Kernpunkt des Angebots der Stadt ist die Beschränkung auf 20 Großevents (mit über 15.000 Besuchern) pro Jahr und die Reduzierung der Lärmbelastung. "Die Vorschläge sind ein Erfolg. So kann man die Situation verbessern, ohne dass das Stadion in seiner Funktionalität eingeschränkt ist", so Frey.

Langfristig soll auch ein Verkehrskonzept für die Anrainer (strenge Parkkontrollen) und die Besucher (ein Leitsystem mit LED-Tafeln) ausgearbeitet werden. "Dann soll es nicht mehr passieren, dass Leute zu spät ins Stadion kommen. Das war eine Sauerei", so Frey.

Ringen um Motocross-Events
Offen bleibt, ob es weiter Motocross-Events geben kann. Der Anraineranwalt hat in der "Krone" ein Veto für Motocross und Feuerwerke gefordert, da die Abgase gefährlich seien. Die Veranstalter von Semtainment zeigen sich verwundert. "Der Spritverbrauch betrug insgesamt rund 50 Liter - für Training und Show. Es gehen die Argumente aus…"

Laut Auskunft der Stadt Klagenfurt sollen diese Veranstaltungen einzeln geprüft werden, ein generelles Veto sei nicht geplant. "Wir wollen messen, wie hoch die Umweltbelastung tatsächlich ist. Dann kann man immer noch entscheiden, wie es weitergeht", sagt Umweltreferent Frank Frey.

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